Wenn die Standardproduktpaletten der Hersteller nicht das passende hergeben kann vielfach eine Eigenentwicklung weiterhelfen. So lassen sich spezielle Aufgaben lösen ohne dass das Budget überzogen wird.

Für Sennheiser IEM-Sender im Rack wurde eine zentrale Stromversorgung gewünscht.

Da der Markt soetwas nicht hergab, vor allem mit den passenden DC-Hohlsteckern für Sennheiser EW-Serie wurde so ein Gerät selbst entwickelt.

Es lassen sich bis zu 18 Geräte betreiben, das Netzteil ist redundant ausgelegt und liefert bis zu 100W Leistung.

PTC-Sicherungen helfen bei fehlerhaften Einzelgeräten, es wird nur der betroffene DC-Abgang abgeschaltet.

 

Sennheiser IEM PSU

 

 

 

 

 

 

PSU 2 200

 

 

 

 

 

 

PSU 3 200

 

 

 

 

 

 

PSU 4 200

 

 

 

 

 

 

PSU 5 200

 

Auf der Suche nach einem Akku-Lader für 9V-Block NiMH-Akkus für Handfunksender landet man im Allgemeinen bei Fischer Amps Ladern - die als Quasi-Standard in der Veranstaltungstechnik gelten.

Bei der Analyse eines Fischeramps ALC 49 konnte folgendes festgestellt werden:

Während des Ladens der Akkus leuchtet eine LED, diese blinkt wenn der Akku voll ist und eine Erhaltungsladung macht.

Wenn der Akku tiefentladen ist, wird auch erstmal langsam Strom "reingetröpfelt" bevor auf Schnellladung umgeschalten wird. Dieser "Pre-Trickle-Mode" wird auch durch ein Blinken der LED angezeigt. OK - was ist aber wenn der Akkulader nie den "Pre-Trickle-Mode" verlässt weil der Akku defekt? Hat er nun geladen oder steckt er noch im "Vor-Lade-Zustand"? Sowas über die Blinkgeschwindigkeit zu "kodieren" ist nicht sehr praxistauglich.

Ein betagter Philips TEA1104 sorgt im ALC 49 für die Ladekontrolle. Die Ladeschlusserkennung wird bei diesem IC nach -Delta U gemacht. Aber sollte es da nicht inzwischen modernere Prozessoren mit genauerer Detektion geben?

Ein modernes Ladeverfahren hat die Firma BTI aus Österreich entwickelt:

http://www.bticcs.com

Deren Ladekontroller messen die innere Impedanz eines Akkus und ermittelt daraus den Akku-Voll-Zustand.

Siehe auch:
http://www.bticcs.com/pub/CCSD3.pdf
http://www.bticcs.com/pub/d+e2001.pdf
http://www.bticcs.com/pub/D+e96.pdf
http://www.bticcs.com/pub/e&d-f1.pdf

Die Aussage von BTI,
dass unter optimalen Bedingungen mehrere 1000 Ladezyklen möglich sein sollen, kann natürlich im Vorfeld nicht nachgeprüft werden - aber die Referenzen sprechen für sich.

Da es keinen Akku-Lader für die Veranstaltungstechnik-Branche gibt, der einen BTI Prozessor benutzt, blieb nur eine Eigenentwicklung.

Der daraus resultierende Akku-Lader sollte auch ein grosses Problem fast aller käuflich zu erwerbenden Lader lösen - das Problem mit den Anzeigen. Was macht das Gerät bzw. der Akku? Laden, voll oder in irgendeinerweise kaputt oder nicht brauchbar? Diese Informationen müssen mit einem Blick eindeutig erkennbar sein.

Ein Muster einesBTI CCS9606 wurde evaluiert und eine kleine Test-Schaltung aufgebaut. Der Prozessor macht was es soll und das sehr schnell. Mit dem Test einer Alkali-Batterie wird nach ein paar Minuten Ladeversuch ein "Fehler" angezeigt - gut so!

BTI CCS Lader Ladecontroller Ladegerät 9V Block

BTI CCS Lader Ladecontroller Ladegerät 9V Block

BTI CCS Lader Ladecontroller Ladegerät 9V Block

BTI CCS Lader Ladecontroller Ladegerät 9V Block

BTI CCS Lader Ladecontroller Ladegerät 9V Block

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